Warnstreik der EVG bleibt weitgehend ohne Auswirkungen

02.02.2026 13:58

Putlitz, den 2. Februar 2026. Am heutigen Tag hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Arbeitskampf blieb aus Sicht der Regio Infra Nord-Ost GmbH & Co. KG (RIN) jedoch wiederholt weitgehend wirkungslos.

Durch frühzeitig eingeleitete und geeignete betriebliche Maßnahmen ist es gelungen, den Bahnbetrieb größtenteils stabil aufrechtzuerhalten. Bis auf wenige Zugausfälle konnte ein überwiegend reibungsloser Betriebsablauf sichergestellt werden. Größere Einschränkungen für Fahrgäste blieben aus.

Ungeachtet der Darstellung der EVG ist festzuhalten, dass der Arbeitgeber wiederholt und nachdrücklich seine Bereitschaft signalisiert hat, die unterbrochenen Gespräche fortzusetzen. Auf entsprechende Kontaktaufnahme wurde seitens der Gewerkschaft jedoch nicht reagiert. Stattdessen werden weiterhin Fundamentalpositionen vertreten, die eine sachliche und konstruktive Annäherung erschweren.

Die RIN hat im Verlauf der Tarifverhandlungen bereits vier verbesserte Angebote vorgelegt. Diese berücksichtigen sowohl die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens und stellen aus Sicht der RIN einen fairen und tragfähigen Kompromiss dar. Vor diesem Hintergrund weist die RIN die öffentliche Darstellung der EVG zurück, wonach es an Bewegung oder Verhandlungsbereitschaft auf Arbeitgeberseite fehle. Einzelne Aussagen sind aus unserer Sicht sachlich nicht korrekt.

Die RIN wird erneut und mit Nachdruck den Versuch unternehmen, die EVG an den Verhandlungstisch zurückzuholen – im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eines verlässlichen Bahnbetriebs.

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